(16|10|09) Nachdem der Schweizer Tierschutz STS mit Hilfe der deutschen
Polizei zwei Mitglieder der international vernetzten Hundehändler-Mafia in Waldshut
stellen konnte, befanden sich die völlig erschöpften Welpen in Sicherheit. Nun sucht der
STS für die verbliebenen Hunde vertrauenswürdige Lebensplätze, damit ihr Schicksal doch
noch ein gutes Ende findet.
Der Coup sorgte für Schlagzeilen: Zwei Dealer einer international tätigen Hunde-Mafia,
welche Welpen über das Internet zum Kauf anboten, flogen bei einer Polizeikontrolle Ende
August in Waldshut auf, nachdem ihnen der Schweizer Tierschutz STS eine Falle gestellt
hatte. Die aus Ungarn stammenden Hundehändler wurden angezeigt und die fünf Welpen, die
in einem jämmerlichen Zustand waren, von den Behörden konfisziert. Nachdem inzwischen
bereits zwei der kleinen Hunde platziert werden konnten, hat eine Tierärztin des STS
gestern Donnerstagmorgen die verbliebenen Tiere abgeholt und zur vorläufigen Aufnahme in
das Tierheim des Tierschutzbundes Basel gebracht.
Die zwei kleinen Havaneser und ein Beagle haben sich von den Strapazen mittlerweile soweit
erholt und befinden sich in einem gesundheitlich guten Zustand. Alle sind entwurmt,
geimpft und gechipt. Nun sucht der STS für jeden von ihnen ein neues Zuhause bei
verantwortungsvollen Hundehaltern. So sollte die tragische Geschichte für die Kleinen
doch noch zu einem guten Ende führen.
Interessenten, welche einen Hund übernehmen möchten, können sich unter der Telefon-
nummer 056 210 14 88 melden, wo sie weitere Informationen zu den einzelnen Welpen
erhalten.
Vorsicht bei Internet-Angeboten
Der STS warnt einmal mehr davor, leichtfertig einfach ein Tier wie eine Ware per Internet
zu bestellen. Häufig handle es sich dabei um unseriöse Angebote von dubiosen Händlern
aus dem Ausland. Mit seiner Petition «Stoppt die Hundemafia» will der STS diesem Treiben
ein Ende setzen.
Für Rückfragen:
Geschäftsstelle Schweizer Tierschutz STS, Telefon 061 365 99 99 |
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