Es geht schnell, einfach und unkompliziert – per Mausklick kann man heute innert kürzester Zeit und äusserst günstig zum ersehnten Haustier gelangen.
Täglich werden in der Schweiz mehr als 15.000 Tier- Inserate online geschaltet und mehr als 500 verschiedene Tierarten zum Kauf angeboten. Darunter gibt es kaum seriöse Angebote: Meist stammen die Tiere aus dem Ausland, werden über die Grenze geschmuggelt oder vor der Grenze übergeben, sind krank, geschwächt, nicht sozialisiert und werden ohne Handels-Bewilligung verkauft. Die meisten Online-Hunde stammen aus unkontrollierten ausländischen Massenzuchten – vielfach Ostblockstaaten.

[25|06|10] Petition mit 11000 Unterschriften
dem EVD übergeben.

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Mit jedem gekauften Hund wird die kriminelle Hundemafia unterstützt.
Je erbärmlicher die Tiere im Ausland gehalten werden – desto geringer sind die Haltungskosten der Hunde- händler – und desto grösser der Gewinn beim Verkauf. Oft sterben die Tiere innert weniger Tage nach der Übergabe aufgrund ihres schlechten Allgemeinbefindens oder bereits bestehender Krankheiten. Kaum ein Import-Tier kommt gesund und munter zum neuen Besitzer. Da ein Kaufvertrag meist fehlt, können auch keine Regressansprüche, Schadensersatz bzw. Kostenbeteiligungen geltend gemacht werden.

Um solche Machenschaften zu stoppen, verlangt der STS vom Bundesrat, den Zwischen- handel mit Hunden in der Schweiz zu verbieten. Ferner wird sich der STS dafür einsetzen,  dass der illegale Handel mit Hundewelpen auch im eidgenössischen Parlament zum Thema wird.
Mehr Information:
>> Augen auf beim Welpenkauf!
[ STS-Medienkonferenz vom 25. Juni 2010; Pressemappe ]
>> Hundehandel, das Geschäft mit todkranken Tieren. 
>> Was ist seriöser Hundehandel? - Ab wann ist Hundehandel nicht mehr seriös? - Was ist überhaupt Hundehandel? Und was ist kommerzieller Zwischenhandel? [ pdf-File ]
>> «Tiermafia tummelt sich im Internet»  [ aus Tierreport 1/2009; pdf-File ]
>> Vorsicht bei Tieren aus dem Internet  [STS-Medienmitteilung vom 2. Januar 2009 ]